„proviel hat mir Glück gebracht“

Einblicke in unsere Arbeitswelt!; Lebensmitteleinzelhandel am Eckbusch

Zufrieden lächelt Petra Jäger. „proviel hat mir Glück gebracht“, erzählt sie: Hier hat sie ihren Lebensgefährten kennen gelernt, mit dem sie jetzt zu zweit durchs Leben geht. Doch auch sonst fühlt sie sich wohl: „proviel hat mir geholfen, selbstständig zu werden.“ Seit 2007 arbeitet sie bei proviel. Vorher hatte sie im Gevelsberger Krankenhaus einen einjährigen Kurs für Pflege und Hauswirtschaft absolviert.

Von Anfang an nutzte Petra Jäger gerne die Möglichkeiten bei proviel: „Man weiß ja gar nicht, was man nehmen soll, weil es so viele schöne Angebote gibt.“ Sie absolvierte Computerkurse, übte Rechnen und Lesen und lernte, mit der Nähmaschine umzugehen. So näht sie jetzt zu Hause Kissenhüllen und Einkaufstaschen.

Nach einem Tag Schnupperpraktikum im CAP-Frischemarkt war für sie die Entscheidung gefallen: Der CAP-Markt machte ihr Spaß. Schon als Schülerin wollte Petra Jäger eigentlich Verkäuferin werden. Also meldete sie sich 2017 im Vorbereitungskurs an und lernte alles Nötige rund um Hygiene, Abläufe und Kundenkommunikation. Jeden Tag kommt sie jetzt gerne zum Eckbusch: „Wegen der Kunden möchte ich hier nicht mehr weg.“ Inzwischen, so hat sie auch selbst festgestellt, könne sie freier auf die Fragen der Kunden antworten. Und natürlich weiß sie nach zwei Jahren bei fast allen Produkten, wo sie zu finden sind. „Paniermehl und Salz suchen die Leute besonders häufig“, verrät sie.

Besonders gerne kümmert sich Petra Jäger um die Obst- und Gemüseecke. „Ich schnibbel‘ gerne das Suppengemüse“, sagt sie. Auch die Ananas schält sie und schneidet sie in mundgerechte Happen. Außerdem muss das Obst regelmäßig auf dunkle Stellen kontrolliert werden, damit nichts anfängt zu schimmeln. Aussortierte, aber noch nicht völlig verdorbene Ware holen die ehrenamtlichen Foodsaver ab. „Die freuen sich immer“, erzählt die provielerin.

Ein besonderes Auge hat sie auf die Drogerieartikel und sorgt dafür, dass jedes Produkt rechtzeitig nachbestellt wird. Samstagsnachmittags, wenn der Andrang im CAP-Markt nachlässt, übt Petra Jäger auch den Umgang mit der Kasse. Und donnerstags nimmt sie am Unterricht für das IHK-Zertifikat teil, der in mehreren Modulen zu einer anerkannten Ausbildung als Einzelhandelskauffrau führt. „Es ist ein bisschen schwer, aber es macht Spaß, dazuzulernen.“ Im CAP-Markt hat sie immer wieder Gelegenheit dazu.

Öffnungszeiten

Frischemarkt
Mo – Fr: 8 – 14 Uhr und 16 – 20 Uhr
Samstag: 9 – 16 Uhr

Policks Backstube
Mo – Fr: 7 – 18 Uhr
Samstag: 7 – 15 Uhr
Sonntag: 8 – 12 Uhr